25.01.2020 / Abstimmungsparole, Artikel, Medienmitteilung / /

Frauenpower bei der CVP Obwalden

Die CVP Obwalden eröffnete das politische Jahr 2020 mit einer Parteiversammlung, an der zahlreiche engagierte Frauen zu Wort kamen. Die anwesenden Gemeinderätinnen leisten wertvolle politische Basisarbeit in den einzelnen Gemeinden, ohne die unser System nicht funktionieren würde.

An der Parteiversammlung vom Dienstag, 14. Januar 2020 um 19.30 Uhr im Peterhof, Sarnen haben die Mitglieder der CVP Obwalden die Parolen gefasst für die Abstimmung vom 9. Februar 2020. Kantonsrätin Sonnie Burch aus Kerns stellte die zwei eidgenössischen Vorlagen vor. Die Volksinitiative «mehr bezahlbare Wohnungen» wird einstimmig abgelehnt. Zur Änderung von Strafgesetzbuch und Militärstrafgesetz (Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung) fassten die Mitglieder der CVP mit 27 zu 9 Stimmen die Ja-Parole, bei 3 Enthaltungen. Sonnie Burch war vor ihrem Kantonsratsamt ebenfalls als Gemeinderätin und Vizepräsidentin in Kerns tätig.

Im zweiten Teil des Abends kamen alle sechs aktuell amtierenden Gemeinderätinnen der CVP Obwalden zu Wort. Sie stehen in den fünf Gemeinden, in denen sie politisch tätig sind, unterschiedlichen Ressorts vor und blicken auf eine unterschiedliche politische Laufbahn zurück. Bei Helene Ettlin aus Sachseln war Polititk schon früher am Familientisch ein Thema. Zudem habe ihr die Vereinsarbeit innerhalb der Gemeinde den Einstieg erleichtert. Für die Vereinbarkeit von Familie, Arbeit und Politik sei sie auf die Unterstützung von Arbeitgeber und Schwiegereltern angewiesen, meinte Cornelia Amstutz. Für Diana Zumstein hat die politische Arbeit in einer Kommission der Gemeinde begonnen. Die Arbeit in und für die Gemeinde macht Marlis Durrer Freude und es sei eine gute Lebensschule. Für Lisbeth Berchtold zählt die Leistung, unabhängig vom Geschlecht, allerdings seien Frauen gegenüber einander oft kritischer als die Männer.

Anna Kathriner vermutet, dass Frauen oft der Mut fehle, eine politische Führungsposition zu übernehmen, was sie bedauert. Die anwesenden Gemeinderätinnen waren sich einig, dass die politische Tätigkeit eine Bereicherung darstellt, auch wenn man selbst nicht alle Probleme lösen kann. Als Mutter kenne man gerade im sozialen Bereich viele Themen aus eigener Erfahrung. Es gebe durchaus auch positive Rückmeldungen, die sehr aufbauend sind. Schliesslich lerne man aus Niederlagen am meisten, ähnlich wie im Sport. Die spannende Diskussion wurde von Anita Schrackmann, Präsidentin der CVP Giswil und Samira Berchtold, Vorstandsmitglied der Jungen CVP Obwalden geleitet. Von den sechs Gemeinderätinnen treten fünf am 9. Februar zur Wiederwahl an.

  • Bericht Obwaldner Zeitung: Link

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