06.03.2020 / Medienmitteilung / /

Zukunft des Kantonsspitals Obwalden

Die CVP Obwalden erwartet von der eingesetzten Task Force zur Versorgungsstrategie des Kantonsspitals, dass diese bei ihrer Analyse alle relevanten Leistungserbringer des Gesundheitswesens einbezieht und tragfähige Resultate liefert. Es erstaunt, dass die aufgeworfenen Fragen nicht schon längst bearbeitet wurden.

Der Regierungsrat Obwalden hat vor kurzem informiert, dass eine Task Force unter der Leitung von Regierungsrat Daniel Wyler den strategischen Rahmen für den Spitalstandort Sarnen abstecken und konkrete Optionen erarbeiten soll. Die CVP Obwalden begrüsst, dass der Volkswirtschaftsdirektor seine Erfahrung aus dem schweizerischen Gesundheitswesen unmittelbar in dieses Geschäft einbringt und dabei gleichzeitig auch die Interessen der Obwaldner Volkswirtschaft im Auge behält. Die Zukunft des Kantonsspitals ist für den Kanton Obwalden eine wichtige politische Frage, mit der sich auch die CVP bereits seit längerer Zeit intensiv auseinandersetzt.

Es ist höchste Zeit, dass es mit dem Spitaldossier vorwärts geht. Leider besteht der Eindruck, dass in den letzten Jahren seitens der Regierung nicht sehr viel Konkretes erreicht worden ist. Der Bericht zur Versorgungsstrategie im Akutbereich hat im Oktober 2019 im Kantonsrat für ziemlich viel Frustration gesorgt. Man kann sich fragen warum eine Task Force nicht schon viel früher eingesetzt wurde.

Bereits am 19. September 2019 hat die CVP Obwalden zu einem öffentlichen Anlass eingeladen und die Idee eines Obwaldner Dienstleistungs- und Gesundheitskompetenzzentrums diskutiert. Dabei wurde festgestellt, dass mehrere Leistungserbringer im Gesundheitswesen vor ähnlichen Herausforderungen stehen und die Koordination zwischen ihnen noch verbessert werden könnte. Die Erwartung an die Task Force ist es nun, dass alle Partner eingebunden, die denkbaren Optionen in der ganzen Breite untersucht und auch innovative Lösungen geprüft werden. Wichtig ist für die CVP Obwalden schliesslich auch, dass der Regierungsrat regelmässig und transparent mit den beteiligten Partnern kommuniziert. Sowohl die Mitarbeitenden des Kantonsspitals, die weiteren Leistungserbringer als auch die Obwaldner Bevölkerung haben ein Anrecht zu wissen, was mit unserem Spital passiert.

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